Die Festbiere der Kulmbacher Bierwoche

In jeder Ecke des Bierstadls wird traditionell je eines der legendären Festbiere von Kulmbacher, Mönchshof und EKU sowie als vierte Sorte das immer stärkeren Zuspruch findende Kapuziner Weißbier ausgeschenkt. Die eigens zur Kulmbacher Bierwoche eingebrauten Festbiere sind sowohl optisch als auch geschmacklich nicht nur für den eingefleischten Kenner leicht zu unterscheiden:

Durch die Variation von Pilsner Braumalz und Spezialmalzen wird Farbe und Malzaroma geprägt. Die Hopfung ist kräftig, aber dem feinen Malzcharakter angepasst.


Dagegen ist das Mönchshof-Festbier seit jeher hell, weich und im Hopfen etwas weniger betont. Das Bier wird ausschließlich aus hellem Pilsner Braumalz hergestellt. Die späten Hopfengaben führen zu einer zurückhaltenden Bittere, aber zugleich zu einem feinen Aroma.
 
Das EKU-Festbier wiederum ist von kräftiger Farbe, und die Hopfenbittere ist angenehm spürbar. Das EKU- Festbier wird aus einer Kombination von hellem Pilsner Gerstenbraumalz und verschiedenen Spezialmalzen hergestellt. Dadurch wird die Farbe und Vollmundigkeit stärker betont. Der Aromahopfen wird früher gegeben und die Bittere leicht verstärkt.

Die drei Bierwochenfestbiere haben einen Alkoholgehalt zwischen 5,7 und 5,9 Prozent vol.
Komplett wird das Quartett der Bierfestbiere durch das obergärige Kapuziner Weißbier.