Fairness-Pokal Oberpfalz 2018

Kulmbacher Fairness-Pokal Oberpfalz

Fairness statt fieser Fouls: KULMBACHER vergibt zum 13. Mal den Fairness-Pokal an Fußballteams der Oberpfalz

Kulmbach, 06. Juli 2018: Beim Fußball stehen Punkte und Siege stets im Fokus. Jede Mannschaft im klassischen Spielwettbewerb ist gewillt, möglichst schnell und möglichst viele Punkte zu erzielen, um frühzeitig den angestrebten Tabellenplatz zu sichern. Doch es gibt eine Wertungsansicht, bei der sich ein Punktekonto, wenn es `gen Null geht, auch sehr positiv auszahlt. Denn beim KULMBACHER Fairness-Pokal, der in Unterstützung mit dem Bayerischen Fußball-Verband, Bezirk Oberpfalz vergeben wird, werden Teams, die sich durch eine besonders faire und gerechte Spielweise hervorgetan haben, ausgezeichnet und mit Preisen belohnt. In diesem Jahr wurden in einer feierlichen Stunde acht Teams geehrt und mit Trikotsätzen ausgestattet. Den Titel „Gesamtsieger beim KULMBACHER Fairness-Pokal holten sich bei den Herren die Spielgemeinschaft Lam III / Lohberg II und das Frauenteam des FC Ottenzell.

„Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass Fairness und Erfolg sehr gut Hand in Hand gehen“, erklärt Birgit Reichardt, Senior-Produktmanagerin der Kulmbacher Brauerei und Organisatorin des Fairness-Pokals im Rahmen der Pokalübergabe. „Eine faire Spielweise beim Fußballspiel selbst, aber auch auf den Tribünen bzw. abseits des Rasens ist uns wichtig, weshalb wir auch dieses Jahr wieder unseren KULMBACHER Fairness-Pokal an die Teams verleihen, die während der Saison durch die wenigsten ungerechten Aktionen positiv aufgefallen sind. Wir hoffen, dass die Ehrung weiterhin ein Ansporn für gutes Verhalten im Sport bleibt. Denn der Sport strahlt gleichzeitig auf das Miteinander im gesellschaftlichen Leben aus. Was man hier hinsichtlich Wettkampfgeist in Kombination mit Fairness auf und um den Platz lernt, bringt jeden auch im Beruf oder im Privaten weiter. So wolle KULMBACHER nun zum 13. Mal in Folge das Bewusstsein für faires Spielen schärfen und zeigen, dass Siegen um jeden Preis nicht der richtige Weg ist“, so Reichardt weiter.

Den 1. Platz in der Gesamtwertung über alle Ligen hinweg belegte bei den Frauen mit einer einzigen gelben Karte und einem Strafpunktequotienten von 0,06 das Team des FC Ottenzell. Im Herrenbereich standen beim Gesamtsieger SG Lam III / Lohberg II am Ende insgesamt 6 gelbe Karten auf dem Konto. Das führte zu einem Punktequotienten von 0,3 Punkten. Gleichzeitig schaffte das Team den 1. Tabellenplatz. Ebenfalls als Aufsteiger beendete der SV Hahnbach die Saison. Mit einem Strafpunktequotienten von 2,0 war die Mannschaft darüber hinaus das fairste Herrenfußballteam in der Bezirksliga.

Doch auch in Punkto „Dauerpräsenz“ beim Kulmbacher Fairness-Pokal gab es einen Verein, der ganz besonders herausragte. Der FK Phönix Regensburg erhielt zum sechsten Mal die Fairness-Auszeichnung – kein anderes Team wurde in der Historie des Kulmbacher Fairness-Pokals in der Oberpfalz häufiger geehrt. „Vermutlich kann man es als Ausdruck dafür werten, dass das Thema Fairness auf breiter Front bei allen Akteuren gelebt wird. Darüber hinaus stellen sicherlich auch die Preise und der ganze Rahmen der Veranstaltung einen großen Anreiz für die Mannschaften dar, hierzu auch ein zweites, drittes oder wie bei den Jungs des FK Phönix Regensburg auch ein sechstes Mal eingeladen zu werden“, so Birgit Reichardt.

Fairness lohnt sich

Der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Fußball-Verbandes Thomas Graml fügte in seiner Begrüßung hinzu: „Zum Fußball gehören Sieg und Niederlage, Eure Mannschaft hat mit Anstand gewonnen, aber auch mit Anstand verloren. Euer Team zeigte Toleranz, in dem es die Entscheidungen des Schiedsrichters akzeptierte. In Eurem Verein gilt, dass der Gegner als Partner geachtet und nicht als Feind betrachtet wird. Das ist die Verantwortung für einen fairen Fußballsport. Und es ist eine Selbstverständlichkeit, dass in Euren Reihen Gewalt, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit keinen Platz hat. Dass wir schon wieder zwei Aufsteiger-Teams unter den zu ehrenden Mannschaften haben, beweist eindrucksvoll, dass Fairness und Erfolg Hand in Hand gehen. Gleichzeitig spielte der SV Hahnbach in der Bezirksliga, womit auch hier noch einmal unterstrichen wird, dass Fairness auch in höheren Spielklassen umsetzbar ist. Wir freuen uns aber auch, dass wir in der Kulmbacher Brauerei einen Akteur an der Seite haben, mit dem wir nun schon so lange diesen wichtigen Fairness-Preis vergeben können. In der schnelllebigen Welt ist das sicherlich auch keine Selbstverständigkeit.“

Siegerehrung im Wellness & Sporthotel „Zur Post“

Die Siegerehrung wurde am Donnerstagabend im Sporthotel „Zur Post“ in Tännesberg, vorgenommen. Für den KULMBACHER Fairness-Pokal wurden bei den Herren die Liga-Spiele von der B-Klasse bis zur BL, bei den Frauen von der KL bis zur BOL ausgewertet. Die verschiedenen Verstoß-Varianten wurden mit nachfolgenden Strafpunkten versehen:

  • Verwarnung (gelbe Karte): 1 Punkt
  • Gelbe/Rote Karte: 3 Punkte 75
  • Meldung des Schiedsrichters über Vorkommnisse: 10 Punkte
  • Platzverweis (rote Karte): 5 Punkte

Die Strafpunkte wurden über die Saison hinweg pro Mannschaft addiert und durch die Zahl der Spiele dividiert, um so einen vergleichbaren Durchschnittswert zu erhalten.

Alle Gewinner inklusive Punktestand auf einen Blick

Folgende Mannschaften wurden mit jeweils einem Trikotsatz ausgestattet. Das fairste Frauen- und Herrenteam über alle Ligen hinweg erhielten zudem einen 10 l Holzfasspokal von KULMBACHER.

Herren

  • SV Hahnbach – Bezirksliga – 2,00
  • SF Weidenthal-Guteneck – Kreisliga – 1,45
  • FSV Pösing – Kreisklasse – 1,34
  • FK Phönix Regensburg – A-Klasse – 0,708
  • SG Lam III / Lohberg II – B-Klasse – 0,3

Frauen

  • SpVgg SV Weiden – Bezirksoberliga – 0,5
  • TSV Oberisling – Bezirksliga – 0,22
  • FC Ottenzell – Kreisliga – 0,06

Nachdem alle Mannschaften ihren Preis erhalten hatten, ermunterte Thomas Graml alle Anwesenden, die Rolle des „Fairness-Botschafters“ zu nutzen und beendetet den offiziellen Teil mit einem Resümee: „Wir haben in diesem Jahr eine ausgewogene Mischung aus Mannschaften, die schon mehrmals und solchen, die erstmals im Rahmen dieser Veranstaltung geehrt werden. Das ist eine gute Ausgewogenheit. Denn ich bin mir sicher, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des heutigen Abends mit der persönlichen Ehrung im Hinterkopf zur Verbreitung des Gedankens „Fairness und Erfolg zahlen sich im Amateurfußball aus“ beitragen werden. Erzählen Sie von Ihrer Auszeichnung und sorgen Sie dafür, dass dieses Thema noch stärker publik wird.“